Soester Männerchor Concordia 1879

Mitglied des Sängerkreises Soest e.V. im ChorVerband NRW e.V.


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Sängerfahrt des Soester Männerchores Concordia 1879
nach Potsdam 2011

Sängerfahrt vom 26.8. - 28.08.2011

Potsdam – Havelland

Mit dem „Gute Laune-Bus“ starteten am 26. Aug. pünktlich um 7.00  Uhr Chormitglieder, passive Sänger und gute Freunde zu der alljährlichen dreitägigen Sängerfahrt.
Die aktiven Chormitglieder, Egbert Hoffmeier und Jürgen Karrie, sind für das Jahr 2011 und 2012 gewählt worden.
Bei sehr schönem Wetter und mit Gesang fuhren wir Richtung Hannover.
Gegen 9.00 Uhr erreichten wir unseren ersten Stop, Bad Nenndorf. Im Hotel Hannover wurde uns ein sehr feines Frühstücksbuffet serviert.  Als kleines Dankeschön  brachten die Sänger dem Haus ein Ständchen (Liedvortrag).

Nachdem  sich alle gestärkt hatten, ging die Fahrt weiter in Richtung Grenzanlage Helmstedt.




Gegen 13.00 Uhr erreichten wir die Grenzanlage Helmstedt.
Die Ausrichter der Sängerfahrt hatten zwei Gästeführer für unseren Bus angemietet. Die Sängerschar teilte sich und wurde durch die Gästeführer unter großer Anspannung durch die Anlage geführt. Es war schon beklemmend, mit entsprechenden Erläuterungen (Kontrolle, Kontrolle, und nochmals Kontrolle) durch diese Betonanlage geführt zu werden. Um  14.30 Uhr ging die Fahrt weiter Richtung Potsdam.

Am späten Nachmittag erreichten wir unsere Unterkunft in Potsdam. Im Hotel  Ascot-Bristol wurden wir sehr freundlich empfangen. Nach der Zimmerbelegung im Hotel wurde die Fahrt zu dem Krongut Bornstedt aufgenommen. Hier sollten wir speisen.
                        
Im Rücken der Orangerie am Bornstedter See liegt das Krongut Bornstedt. Alle wurden sehr gut bewirtet. Auch wurde eine Besichtigung des Krongutes vorgenommen.
Am späten Abend setzten sich alle Teilnehmer fröhlich, gesättigt und beschwingt  in den „Gute Laune-Bus“ und fuhren zurück zum Hotel .

Am Samstag, den 27. Aug. 2011, konnte ab 6.30 Uhr das Frühstück eingenommen werden. Das Frühstück entsprach der 4-Sterne-Kategorie unseres Hauses. Alles war in ausreichender Menge vorhanden, köstlich und frisch.

Gegen  8.15 Uhr kam das Gerücht auf:
„ Der Bus ist von Jugendlichen neu lackiert worden.“
Der  „Gute Laune-Bus“  mit unserem Fahrer Sören Karrie (Sohn von Sangesbruder Jürgen K.) fuhr vor. Alle, aber wirklich alle, waren sprachlos.

Die Graffiti-Sprayer hatten mit voller Wucht zugeschlagen.
Der Bus war von allen Seiten mit Graffiti besprüht worden.




Selbst die Seitenscheiben waren einbezogen worden. Durch diesen strafrechtlichen Vorgang wurde vorerst alles zurückgestellt. Die Polizei nahm vor Ort den Tatbestand auf.

Die geplante Ganztagsführung mit Frau Punzel (Gästeführerin) wurde kurzfristig umgeplant.

Die Stadtführung begann nun mit dem Besuch des Schloss „ohne Sorge“  -Sanssouci  (1745-1747), erbaut nach einer Skizze von Friedrich II.
Der eingeschossige Rokokobau mit elliptischer Kuppel birgt 12 kunstvoll ausgestattete Räume. Das Stadtschloss wurde als Sommersitz angelegt. Mit unserer Gästeführerin Frau Punzel wurde die für uns vorbereitete Führung vorgenommen.
Im   Marmor-Saal  wurde von den Sängern ein Liedvortrag gehalten.  Dieser Vortrag ging allen unter die Haut.
Nach der Besichtigung von Sanssouci und der Gruft Friedrich des Großen,  ging es in den Park von Sanssouci.
Der sorgenfreie Spaziergang/die Führung/der Rundgang im Park konnte beginnen.
Der Park Sanssouci (300 ha) ist ein Ensemble aus Gartenanlagen und Schlössern.
Über 6 Weinbergterrassen erhebt sich Schloss Sanssouci.
Mit den Weinterrassen fing alles an und ist längst noch nicht zu Ende. Die Gartenkunst zwischen gestern und morgen.
Die Sonnen am Gitterpavillon demonstrieren Aufklärung.
Das Chinesische Teehaus ist der verspielte Bau von Sanssouci. Die sehenswerte, historische Bockmühle zwischen Schloss und Orangerie ist wieder aufgebaut.
Nach  den ausführlichen Erklärungen von unserer Führerin, Frau Punzel, ging es nun weiter mit einer Busfahrt durch Potsdam.


Der nächste Busstop sollte am Telegrafenberg stattfinden.
Dort befindet sich das Geoforschungszentrum „Wissenschaftspark Albert Einstein“ mit dem Einsteinturm.





Am Telegrafenberg konnte festgestellt werden, dass die telegrafische Verbindung von Berlin über Möhnesee-Echtrop nach Koblenz abgewickelt wurde.
                                   
Weiter ging es im Rahmen unserer Busrundfahrt durch Potsdam mit der Nikolaikirche, erbaut nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel.


Der Soester Männerchor Concordia hatte die Möglichkeit, die Bewohner der Seniorenresidenz Heilig Geist Park mit einem Liedvortrag aus fünf
Stücken zu verzaubern.
Die Bewohner waren alle sehr begeistert und sangen teilweise  auch mit. Es gab bewegende Momente auf allen Seiten.

Um 16.15 Uhr ging es weiter durch die russische Kolonie  Alexandrowka mit 13 Blockhäusern und der orthodoxen  Alexander-Newski-Kapelle.

Die Glienicker Brücke, die ehemals zwei Welten trennte und nun zwei Städte verbindet, wurde benutzt um nach Babelsberg zu fahren. In dem größten Stadtteil von Potsdam ist der Geldadel wieder eingezogen: Babelsberg mit dem noblen Villenviertel. Diese Film- und Medienstadt konnte aus Zeitgründen nur von unserem Bus aus besichtigt werden. Gegen  17.15 Uhr waren wir mit unserem Bus wieder am Hotel und vereinbarten den nächsten Besuch um 18.00 Uhr (Abfahrt) in das „Das Holländische Viertel“.

18.00 Uhr Abfahrt mit dem Bus zum Abendessen im Restaurant „Zum fliegenden Holländer“ .
Das Holländische Viertel  hatte Friedr. Wilh. I. errichten lassen. Im 18. Jahrhundert hatte dieser zur Bereicherung der Stadt niederländische Handwerker anlocken wollen.
In den Häusern sind heute Boutiquen und Läden für Souvenirs sowie Gastronomie eingezogen.

Gegen  22 Uhr  fuhren einige erschöpfte Sänger in das Hotel  zurück, andere  wollten noch den historischen Stadtkern mit dem mittelalterlichen Gepräge und Formen kennen lernen.  Vereinbart  wurde  die  Busabfahrt am Sonntagmorgen pünktlich um 9.00 Uhr.

Am Sonntagmorgen wurde unser „Gute Laune-Bus“ bei Sonnenschein mit unserem Gepäck beladen.
Mit Gesang fuhren wir nach Ketzin, einem Städtchen an der Havel . Um 10.10 Uhr Ankunft in Ketzin, wo für alle Reisenden mit dem Schiff eine Weiterfahrt nach Brandenburg gebucht war.






Mit viel Gesang und warmen Sonnenstrahlen fuhren wir unter den  Erläuterungen von Frau Kapitän durch das Havelland. Vorbei an den Anglern, die auf Aale, Zander, Hechte und Barsche  ihre Angeln ins Wasser hielten. Wir verabschiedeten uns von dem blauen Wasser und den grünen Feldern. Ganz einsam war die Landschaft mit den endlosen Bruchwiesen.  Die Ankunft mit dem Schiff war pünktlich um 12.00 Uhr in Brandenburg.

Nicht versäumen wollten die Sänger den Besuch des Dom „St. Peter und Paul“ in Brandenburg. In dem altehrwürdigen Dom konnte der Chor mit kirchlichen und klassischen Tönen die wunderbare Akustik genießen und Zuhörer erfreuen.

Nun ging es zu den Bismarck-Terrassen, wo das Mittags-Menü eingenommen werden sollte. Die Gastronomie hatte sich für uns eine Überraschung einfallen lassen.  Für uns hatte Herr Weber einen Herrn  aus der Region kommen lassen: Fürst Bismarck in Gala-Uniform. Die Chormitglieder plauderten mit dem Fürsten Bismarck über die gute alte Zeit. Natürlich wurde seiner Durchlaucht auf dessen Wunsch hin ein Ständchen gebracht.








Die Zeit verging rasend schnell und es kam eine Stimmung auf, die uns vergessen ließ, dass wir weiter mussten.
Die Heimat rief und wartete auf uns.
Sören Karrie, unser Steuermann, mahnte uns zum Aufbruch.
Gegen  15.00 Uhr verabschiedeten wir uns von Bismarck und seinem Gefolge. Nun ging es stracks nach Hause.
Mit einigen sanitären Unterbrechungen trafen wir alle um 22:15 Uhr mit unserem Graffiti-Bus gesund in Soest ein.

Zu erwähnen ist noch die Wahl der Ausrichter für die Sängerreisen  für die Jahre 2013 und 2014.
Hier darf sich der 1. Tenor mit Friedhelm E. , Friedhelm G. und Horst P.  beweisen.  Vielen Dank für die Bereitschaft.
 
Wir danken allen Beteiligten, die eine äußerst interessante Reise mit viel Gesang und Harmonie ermöglicht haben.